faith - eccl. (überzeugter) Glaube - hier geht es rund um den christlichen Glauben - um Gott und die Welt
"Wir können Gott mit dem Verstand suchen, aber finden können wir ihn nur mit dem Herzen. " (Josef von Eötvös)
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Dienstag, 4. April 2017
Samstag, 16. Februar 2013
Ein ganzer Mensch werden ...
Gedanken
zum 1. Fastensonntag (unter
Bezugnahme auf das Evangelium des Sonntags, Lesereihe C, Lk 4, 1-13
und der dazugehörigen Illustration aus der Kinderbibel von W. Laubi
und A. Fuchshuber)
Eindeutig
… ein und dieselbe Person, die hier dargestellt ist … Rücken an
Rücken … sitzend … den Kopf mit einer Hand abgestützt …
nachdenkend … und in der anderen Hand gedankenverloren einen
Gegenstand haltend … doch diese Gegenstände unterscheiden sich …
und wie … der eine ist eine Kugel … eine goldene dazu …
kostbar, wertvoll … der sie in der Hand hält, scheint alles zu
besitzen … reich zu sein … und macht doch, wenn wir in sein
Gesicht schauen, einen mürrischen, traurigen Eindruck … die
Mundwinkel hängen nach unten … die Augen sind geschlossen …
Zufriedenheit sieht anders aus …
im
Märchen spielt die goldene Kugel eine besondere Rolle … steht für
Vollkommenheit, für Ganzheit … und nimmt die Symbolik auf,die die
Kugel seit dem Altertum hat … Bild zu sein für die Einzelseele …
aber auch für die Weltseele … und für die Gottheit …
wenn wir
diese Vorstellungen aufnehmen und das Dargestellte vor diesem
Hintergrund interpretieren … dann scheint der Mensch mit der
goldenen Kugel zwar eine Kostbarkeit in der Hand zu halten … aber
sie hat noch nicht Besitz von ihm ergriffen … er ist (noch) nicht
ganz … nicht heil … und (noch) auf der Suche, wie er dahin kommt
… in dem Sinne reich zu werden, dass er mit sich, der Welt und Gott
im Reinen ist …
aber wie
kommt er dahin? … die Antwort gibt der andere in der Illustration
dargestellte Gegenstand … um im Einklang mit sich zu kommen und so
zu werden, wie Gott uns haben möchte und uns gedacht hat … der
Dornenzweig … das mag widersinnig erscheinen … Dornen … die
verletzen … sie sollen dafür stehen, was uns heil werden lässt? …
Ja … eindeutig, ja, so ist es … weil auch sie als Zeichen zu
verstehen sind …
für die
LIEBE … für die verschwenderische, sich ganz und gar hingebende
Liebe … die Liebe, die den Menschen nicht besorgt um sich selbst
kreisen lässt … sondern ihn öffnet für die Mitmenschen und deren
Nöte … solch eine Liebe fordert Einsatz … und kann sehr dornenreich werden … aber sie allein schenkt Fülle … lässt uns
spüren, dass unser Leben Sinn macht … lässt uns so werden, wie
es letztlich Jesus uns bereits vorgelebt hat … nachdem er sich
bereits nach seiner Taufe, während seines Rückzuges in die Wüste,
entscheiden musste … bzw. herausfinden musste, wie der Weg aussieht
… auf den Gott ihn haben will … der ihn einssein lässt mit sich,
der Welt und Gott … und es wurde ihm dort in der Einsamkeit der
Wüste und in Anfechtungen klar … ich kann mich nur dafür
entscheiden ein ganz und gar Liebender zu werden … so wie Gott,
unser aller Vater , ein ganz und gar Liebender ist … mit allem,
was es auch mit sich bringen mag … und wenn der Weg steinig wird …
wenn er auch Dornen mit sich bringt … und sicherlich machte ihn
bereits diese Entscheidung zu einem wahrhaft glücklichen Menschen …
so wie es die Illustration widerspiegelt … Jesus, der den
Dornenzweig in der Hand hält … er lächelt und schaut mit offenen,
liebenden Augen in die Welt ...
Mittwoch, 13. Februar 2013
Fastenzeit – Bußzeit – Zeit der Besinnung
das
Leben siegt über den Tod … die Liebe siegt über den Tod …
alles, was uns bindet und fesselt, was sich wie ein Schleier über
uns legt, den klaren Blick für das Wesentliche verstellt … was uns
selbst im Leben schon wie Tote sein lässt … wird von uns genommen
… wir werden frei davon … wir werden befreit davon … aber
keiner kann es aus sich heraus selbst machen … es ist Geschenk an
uns … Gottes Geschenk … freie, aufrechte Menschen werden zu
können … erfüllt von Liebe … Seiner Liebe zu uns … die unser
Herz bewegt und verwandelt … wir brauchen nur eines tun: dieses
Geschenk annehmen …
das ist
dann meines Erachtens auch das, was in den 40 Tagen vor Ostern das
Zentrale sein sollte … annehmende, dankbare Menschen zu werden … die erkannt haben , dass
sie der Wandlung bedürfen … die ihr Herz Gott hinhalten ... damit Er es anfüllen kann mit Seiner
Liebe … und die ihr Leben dann aus dieser Fülle heraus gestalten
und zu wahrhaft Liebenden werden …
Freitag, 16. Dezember 2011
Gelingendes Leben...wie sieht das aus?
Ein bewegendes Video, was nachdenken lässt...über gelingendes Leben. Mancher mag da andere Vorstellungen haben, wie das aussieht. Aber kommt es nicht einzig darauf an, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen? Und sich einzusetzen für andere, die uns brauchen? Auch wenn es uns etwas kostet? Und so den Spuren Jesu nachzufolgen? So gelingt Leben...
PS: Ich habe dieses Video auf dem Blog "In alle dingen" von Pater Nikolaas Sintobin SJ entdeckt. Es hat mich sehr angesprochen, so dass ich es einfach übernehmen musste.
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Juan de Yepes - Heiliger Johannes vom Kreuz - Gedenktag
Johannes vom Kreuz (Juan de Yepes) war Ordenspriester (Karmeliter) - 1726 heiliggesprochen und 1926 in den Stand des Kirchenlehrers erhoben - die obige Federzeichnung, die Jesus am Kreuz zeigt, stammt von Johannes selbst.
Er lebte von 1542 (geboren in Fontivera, Provinz Avila, Spanien) bis zum 14. Dezember 1591 (verstorben in Ubeda).
Nach dem Tod des Vaters zog seine Mutter mit ihm und seinen beiden Geschwistern nach Medina del Campo. Dort ging Johannes auf eine von Jesuiten geführte Schule. Um Geld für den Unterhalt zu verdienen, arbeitete er nebenbei in einem Krankenhaus.
Mit 21 Jahren trat er in das Karmeliterkloster in Medina del Campo ein. Es folgte bis 1568 das Studium der Philosopie und Theologie in Salamanca.
Kurze Zeit nach Beendigung des Studiums und der Priesterweihe begegnete Johannes vom Kreuz Teresa von Avila, die wie er dem Karmeliterorden angehörte und Reformpläne für den Orden hatte. Johannes vom Kreuz begann Teresa von Avila in ihrem Reformvorhaben zu unterstützen, was ihm massive Schwierigkeiten mit seinen Ordensoberen einbrachte. Er wurde sogar im Dezember 1577 gefangen genommen, eingesperrt und geschlagen. Eine bittere Zeit, die ihn aber im Glauben reifen ließ und seine Bindung an Jesus Christus stärkte. Hier in der Einsamkeit, im Durchleben größter Dunkelheit wurde er zu einem zutiefst spirituellen Menschen, ganz auf Gott hin ausgerichtet, sich in ihm mehr und mehr verwurzelnd. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrung entstanden dann seine Werke, dessen wichtigstes "Empor den Karmelberg" ist - und sein berühmtestes: "Die dunkle Nacht".
Johannes von Kreuz hatte in der Gefangenschaft eine "harte Schule" durchlaufen, die ihn lehrte, von sich selbst zu lassen und sich vollkommen nach Gott hin auszustrecken. So konnte und kann er anderen darin zum "Lehrer" werden - bis heute durch seine Werke und sein Zeugnis hindurch.*
Nachdem er der Gefangenschaft im August 1579 entfliehen konnte, wirkte Johannes vom Kreuz noch an verschiedenen Orten u.a. als Prior, Rektor, Provinzialvikar. Die Ämter, die er bekleidete, und die Aufgaben, die er erfüllte, sollen aber nicht darüber hinweg täuschen, dass er weiterhin in Spannung und unverstanden von seinen Oberen lebte und arbeitete.
* Johannes vom Kreuz würde das sicherlich mit gemischten Gefühlen lesen, hielt er doch so gar nichts davon, sich an anderen Menschen zu orientieren. Zu große Gefahren sah er darin. Entsprechend äußerte er sich:
"Nimm niemals dir als Vorbild für dein Handeln einen Menschen, so heilig er ist, der Dämon könnte dir als Vorbild dessen Unvollkommenheiten vorspiegeln. Als Vorbild nimm dir Christus, den makellos Vollkommenen, den makellos Heiligen, so wirst du niemals irren." (zitiert aus: Johannes vom Kreuz, Traktat seiner Lehre, von M. Lucia, OCD, S.41)
Er lebte von 1542 (geboren in Fontivera, Provinz Avila, Spanien) bis zum 14. Dezember 1591 (verstorben in Ubeda).
Nach dem Tod des Vaters zog seine Mutter mit ihm und seinen beiden Geschwistern nach Medina del Campo. Dort ging Johannes auf eine von Jesuiten geführte Schule. Um Geld für den Unterhalt zu verdienen, arbeitete er nebenbei in einem Krankenhaus.
Mit 21 Jahren trat er in das Karmeliterkloster in Medina del Campo ein. Es folgte bis 1568 das Studium der Philosopie und Theologie in Salamanca.
Kurze Zeit nach Beendigung des Studiums und der Priesterweihe begegnete Johannes vom Kreuz Teresa von Avila, die wie er dem Karmeliterorden angehörte und Reformpläne für den Orden hatte. Johannes vom Kreuz begann Teresa von Avila in ihrem Reformvorhaben zu unterstützen, was ihm massive Schwierigkeiten mit seinen Ordensoberen einbrachte. Er wurde sogar im Dezember 1577 gefangen genommen, eingesperrt und geschlagen. Eine bittere Zeit, die ihn aber im Glauben reifen ließ und seine Bindung an Jesus Christus stärkte. Hier in der Einsamkeit, im Durchleben größter Dunkelheit wurde er zu einem zutiefst spirituellen Menschen, ganz auf Gott hin ausgerichtet, sich in ihm mehr und mehr verwurzelnd. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrung entstanden dann seine Werke, dessen wichtigstes "Empor den Karmelberg" ist - und sein berühmtestes: "Die dunkle Nacht".
Johannes von Kreuz hatte in der Gefangenschaft eine "harte Schule" durchlaufen, die ihn lehrte, von sich selbst zu lassen und sich vollkommen nach Gott hin auszustrecken. So konnte und kann er anderen darin zum "Lehrer" werden - bis heute durch seine Werke und sein Zeugnis hindurch.*
Nachdem er der Gefangenschaft im August 1579 entfliehen konnte, wirkte Johannes vom Kreuz noch an verschiedenen Orten u.a. als Prior, Rektor, Provinzialvikar. Die Ämter, die er bekleidete, und die Aufgaben, die er erfüllte, sollen aber nicht darüber hinweg täuschen, dass er weiterhin in Spannung und unverstanden von seinen Oberen lebte und arbeitete.
* Johannes vom Kreuz würde das sicherlich mit gemischten Gefühlen lesen, hielt er doch so gar nichts davon, sich an anderen Menschen zu orientieren. Zu große Gefahren sah er darin. Entsprechend äußerte er sich:
"Nimm niemals dir als Vorbild für dein Handeln einen Menschen, so heilig er ist, der Dämon könnte dir als Vorbild dessen Unvollkommenheiten vorspiegeln. Als Vorbild nimm dir Christus, den makellos Vollkommenen, den makellos Heiligen, so wirst du niemals irren." (zitiert aus: Johannes vom Kreuz, Traktat seiner Lehre, von M. Lucia, OCD, S.41)
Dienstag, 13. Dezember 2011
Mit Entschiedenheit - Santa Lucia
Dort hat sie auch 304 zur Zeit der Christenverfolgung unter Diokletian das Martyrium erlitten.
Sie wird in allen Martyrologien erwähnt und in der Katakombe San Giovanni in Syrakus findet sich eine Grabinschrift, so dass unzweifelhaft davon auszugehen ist, dass sie gelebt hat und für den christlichen Glauben gestorben ist.
Lucia hatte bereits als junges Mädchen beschlossen, sich ganz Christus zu weihen. Ihre Mutter aber hatte andere Pläne und wollte sie mit einem (heidnischen) Mann verheiraten. Erfolgreich gelang es jedoch Lucia diese Heiratspläne immer wieder aufzuschieben und irgendwann die Mutter sogar davon zu überzeugen, sie ein Leben als Christus geweihte Jungfrau führen zu lassen. Lucia hätte nun so leben können, wie sie es für sich wünschte. Dagegen aber hatte der zurückgewiesene Bräutigam etwas. Er zeigte Lucia an. Die Stimmung hatte sich unter Diokletian wieder massiv gegen die Christen gerichtet. So hatte er leichtes Spiel. Lucia wurde gefangen genommen, gefoltert und schließlich, so wird es überliefert, durch das Schwert hingerichtet. Für ihren Glauben und ihre Hingabe an Christus ging sie in den Tod.
Schon oft habe ich mich gefragt, wenn ich von Menschen wie Lucia höre: Wie hätte ich mich verhalten? Bliebe ich standhaft und würde mit Entschiedenheit meinem Glauben treu bleiben? Würde ich Christus treu bleiben, auch wenn es mich das Leben kosten würde? … Und dann drücke ich mich jedes mal aufs Neue um eine Antwort, weil ich zum Glück hier, wo ich lebe, sehr wahrscheinlich nie damit konfrontiert sein werde, dass man mir aufgrund meines Glaubens nach dem Leben trachtet. … Ich ahne aber, das es mit meiner Entschiedenheit nicht so weit her ist. War sie doch bereits in so manchen Situationen gefragt, in denen es nicht um Leib und Leben ging … Ich aber blieb sie selbst da schon oft genug schuldig. Das beschämt mich. Andererseits glaube ich, dass Gott mir die Chance gibt, in meinem Glauben an ihn eindeutiger und klarer zu werden. Mir steht Petrus vor Augen, den er schließlich auch nicht hatte fallen lassen, als er Jesus verleugnet hatte. Ganz im Gegenteil: Er hat auf ihn weiter gezählt und vertraut, dass Petrus wachsen wird , dass er dann ohne wenn und aber zu seinen Sohn Jesus Christus stehen wird … was Petrus tat, wie wir wissen, so entschieden wie später im Jahr 304 Lucia.
Montag, 12. Dezember 2011
"Ein Stern geht in Jakob auf" (Numeri 24, 17a)
Der Prophet Bileam bekannte sich auch als Nicht-Israelit zu Jahwe, den Gott Israels.
In der heutigen Lesung aus dem Buch Numeri (4. Buch Mose, Kap. 24) hören wir von ihm und wie er sich von Gott in Anspruch nehmen ließ. Er segnete Gottes Volk und sah mit "entschleierten" Augen in dessen verheißungsvolle Zukunft: "Ein Stern geht in Jakob auf" (V.17a).
Lange sollte Israel, sollte die Welt darauf noch warten. Aber Gott hielt sein Versprechen. Er ließ, wie Er Bileam hatte sehen lassen, den Stern über Jakob aufgehen mit der Geburt Seines Sohnes: Jesus Christus (vgl. Matthäus 2,2).
Jesus - hebräisch: Jeschua - das heißt "Gott hilft".
Möge Sein Stern weiterhin leuchten: über Seinem Volk Israel und über alle Völker dieser Welt.
Und möge das Licht, das von Ihm, Jesus Christus, ausstrahlt all unsere Dunkelheiten erhellen.
Sonntag, 11. Dezember 2011
"Dein bin ich, o Gott!" - Gedanken zum dritten Sonntag im Advent
Im Evangelium für den heutigen Sonntag (Lesejahr B: Joh 1, 6-8.19-28) steht Johannes der Täufer im Mittelpunkt. Viele Menschen seiner Zeit im damaligen Israel waren erfüllt
von der Hoffnung, dass die Ankunft des Retters – des Messias – vor der Tür steht, wie von den Propheten verheißen. Nur wann und wo wird er konkret erscheinen? Wer wird es sein? Oder wirkt er schon mitten unter uns, der Messias? Manche hielten es für denkbar, dass Johannes der Täufer der erwartete Retter sei. Aber sicher waren sie sich nicht.
Um Gewissheit zu erlangen, schickten sie deshalb einige Priester und Leviten aus Jerusalem hinaus zu ihm in die Wüste, dort wo er taufte, und ließen ihn fragen: „Wer bist du?“. Johannes wusste gleich genau, worauf die Frage abzielte und antwortete: „Ich bin nicht der Messias.“ Um dann im weiteren darzulegen, was seine Aufgabe sei, wozu er gekommen ist: Wegbereiter zu sein für den Messias. Die Stimme zu sein, die in der Wüste ruft „Ebnet dem Herrn den Weg!“, so wie es der Prophet Jesaja gesagt hatte.
„Wer bist du?“, so wurde Johannes der Täufer gefragt. Er konnte darauf Antwort geben.
Eindeutig und klar.
Wie anders wäre das für uns. Gefragt „Wer bist du?“. Was sollte ich da nur antworten?
Was macht mich aus? Was nehme ich überhaupt von mir selbst wahr? Für wie viel bin ich letztlich blind, was doch auch zu mir gehört und mich der bzw. die sein lässt, die ich bin? Und wenn ich meine, ich sei so oder so, dann kommen andere und sagen, sie sehen mich ganz anders. Ein verwirrendes, buntes Bild.
„Wer bist du?“. Nein, ich kann darauf nicht klar und eindeutig antworten wie Johannes der Täufer. Nicht in Bezug darauf, was mich in meinem Innersten ausmacht. Die Facetten sind so vielfältig. Auch nicht darauf, was meine spezifische Aufgabe ist, die mir Gott zugedacht hat zu erfüllen. Da muss ich immer neu ausloten. Manchmal meine ich zwar, verstanden zu haben, wozu Er mich haben will. Dann aber kommen Zweifel. Dann muss ich neu hören lernen auf Ihn, auf seinen Ruf. Muss lernen mehr und mehr zu dem Menschen zu werden, den Er vor Augen hat: verwurzelt in Ihm – Gott – , durchströmt von Seiner Liebe... und dadurch freier und freier werdend, verwandelt von Seiner Liebe selbst Bote für Ihn zu werden in meiner Zeit, in meinem Umfeld, in meinen Beziehungen...Gott gibt mir dazu alle Chancen, ist mir immer nahe, um mir zu helfen...Das lässt mich freuen an diesem dritten Sonntag im Advent, an Gaudete...und lässt mich doch noch - mit Worten von Dietrich Bonhoeffer* – eine Antwort geben auf die Frage: „Wer bin ich?“: „Wer ich auch bin, Du kennst mich. Dein bin ich, o Gott!“
*Dietrich Bonhoeffer, aus: Widerstand und Ergebung, Wer bin ich? (Gedicht)
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