"Wir können Gott mit dem Verstand suchen, aber finden können wir ihn nur mit dem Herzen. " (Josef von Eötvös)
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Mittwoch, 13. Februar 2013

Fastenzeit – Bußzeit – Zeit der Besinnung




Wie auch immer die 40 tägige Zeit (ohne die Sonntage, sie zählen nicht mit) vor dem Osterfest genannt wird … sie will eines … uns helfen, offener zu werden für das Großartige, was wir an Ostern feiern werden … hellhöriger zu werden, für die befreiende Osterbotschaft … die da lautet:
das Leben siegt über den Tod … die Liebe siegt über den Tod … alles, was uns bindet und fesselt, was sich wie ein Schleier über uns legt, den klaren Blick für das Wesentliche verstellt … was uns selbst im Leben schon wie Tote sein lässt … wird von uns genommen … wir werden frei davon … wir werden befreit davon … aber keiner kann es aus sich heraus selbst machen … es ist Geschenk an uns … Gottes Geschenk … freie, aufrechte Menschen werden zu können … erfüllt von Liebe … Seiner Liebe zu uns … die unser Herz bewegt und verwandelt … wir brauchen nur eines tun: dieses Geschenk annehmen …



das ist dann meines Erachtens auch das, was in den 40 Tagen vor Ostern das Zentrale sein sollte … annehmende, dankbare Menschen zu werden … die  erkannt haben , dass sie der Wandlung bedürfen … die ihr Herz Gott hinhalten ... damit Er es anfüllen kann mit Seiner Liebe  … und die ihr Leben dann aus dieser Fülle heraus gestalten und zu wahrhaft Liebenden werden …


um dahin zu gelangen … dazu möchten die 40 Tage dienen und in besonderer Weise genutzt werden … dazu wollen auch die vielen Angbote der Fasten- und Bußzeit Hilfestellung leisten … die Kirchen und ihre Organisationen überschlagen sich allerdings mittlerweile darin … so dass ich befüchte, es ist könnte bereits ein Zuviel sein … was eher irritiert als hilft … jeder und jede möge da aber hoffentlich das „Richtige“, das für ihn oder für sie „Notwendige“ entdecken, was den Weg weist … möge aber auch das Vertrauen darin haben, dass bereits die eigene Bereitschaft … sich zu öffnen … von sich abzusehen … und nach Gott zu fragen … sich dafür Zeit zu nehmen … bereits von Gott selbst mit Sicherheit genutzt wird … so wie es im Midrasch (der Schriftauslegung im rabbinischen Judentum) von Ihm heißt: „Schaff mir nur eine Öffnung so klein wie ein Nadelöhr! Ich werde es aufstoßen und daraus einen Einlass schaffen so groß wie das Portal eines Palastes.“



Samstag, 17. Dezember 2011

COME, THOU FOUNT OF EVERY BLESSING - with the wonderful interpretation of Sufjan Steven - enjoy listening to this music and have a blessed 4th Advent

Immer wieder in  Gefahr wegzulaufen ...  vor Gott,

        den ich doch liebe,
 
gefährdet, sich von Ihm ab zukehren.



Darum nimm mein Herz, versiegle es,
     
         bewahre es ...


                                                                          Ein religiöses Lied aus den USA 
                 
                                                                         nimmt diesen Zwiespalt, in dem wir uns

                                                 immer wieder befinden, auf und bittet Gott,

                                                 
                                                 das dargebotene Herz doch zu nehmen:


                                                 "HERE'S MY HEART. SEAL IT."

Hier der Text aller drei Strophen:

 
Come, thou Fount of every blessing


        Come, thou Fount of every blessing, 
        tune my heart to sing thy grace; 
        streams of mercy, never ceasing, 
        call for songs of loudest praise. 
        Teach me some melodious sonnet, 
        sung by flaming tongues above. 
        Praise the mount! I'm fixed upon it, 
        mount of thy redeeming love. 

        Here I raise mine Ebenezer; 
        hither by thy help I'm come; 
        and I hope, by thy good pleasure, 
        safely to arrive at home. 
        Jesus sought me when a stranger, 
        wandering from the fold of God; 
        he, to rescue me from danger, 
        interposed his precious blood. 

        O to grace how great a debtor 
        daily I'm constrained to be! 
        Let thy goodness, like a fetter, 
        bind my wandering heart to thee. 
        Prone to wander, Lord, I feel it, 
        prone to leave the God I love; 
        here's my heart, O take and seal it, 
        seal it for thy courts above. 

        Words: Robert Robinson, 1758
        Music: John Wyeth


 
                                       
                                                      Und die wunderbare Interpretation
                                                      von Sufjan Stevens -  ENJOY it! -
                                                
                                                      "nur" zum Anhören: